Empfindliche Gruppen

USA: Frauen mit Diabetes hatten ein höheres Risiko für Herz-/Kreislaufkrankheiten als solche ohne.

Kohortenstudie an Krankenschwestern zur Untersuchung von Herz-/Kreislauferkrankungen in Abhängigkeit von der langjährigen Belastung mit Feinstaub.

Korea: Personen mit Bluthochdruck und Diabetes hatten ein höheres Risiko für Herzstillstände bei kurzfristigem Schadstoffanstieg im Vergleich zum Gesamtkollektiv.

Zeitreihenanalyse mit Notfällen ausserhalb von Spitälern in Seoul wegen Herzstillständen zur Untersuchung ihrer Abhängigkeit von den Luftschadstoffkonzentrationen vor dem Eintritt.

Korea: Die kurzfristige Feinstaubbelastung erhöhte vor allem bei Männern mit Bluthochdruck oder Diabetes das Risiko eines Spitaleintritts wegen ischämischen Herzkrankheiten.

Zeitreihenanalyse zur Untersuchung, ob die Spitaleintritte wegen ischämischen Herzkrankheiten mit der Feinstaubbelastung zusammenhängt und welche Risikofaktoren die Empfindlichkeit beeinflussen.

Feinstaubquellen

England: Das Risiko für einen bestimmten Schlaganfalltyp (TACI) war mit verkehrsbedingtem Feinstaub erhöht.

Registerstudie im südlichen London zur Untersuchung, ob die Häufigkeit von verschiedenen Arten von Hirnschlag mit der langfristigen Luftbelastung oder ihren Quellen zusammenhängt.

Deutschland: Hinweise darauf, dass neben der allgemeinen Feinstaubbelastung jene aus Industrie und Verkehr den Blutdruck und das Risiko für Bluthochdruck erhöhen könnte.

Kombinierte Querschnitts- und Längsschnittstudie zur Abklärung des Zusammenhangs des Blutdrucks und der Inzidenz von Bluthochdruck mit dem quellenspezifischen Feinstaub.

USA: In der ACS-Kohorte war die Sterblichkeit an ischämischen Herzkrankheiten besonders in Abhängigkeit von Feinstaub aus der Kohleverbrennung erhöht.

Neuere Analyse der Daten der amerikanischen ACS-Kohortenstudie zur Untersuchung, mit welchen Feinstaubkomponenten bzw. -quellen die Sterblichkeit an ischämischen Herzkrankheiten zusammenhänge.

Wirkungsmechanismus

USA: Die Verkalkung der Herzkranzgefässe hing nicht mit der Feinstaubbelastung oder dem Verkehr bei tiefer Belastung zusammen.

Kohortenstudie in den USA zur Untersuchung, ob die Verkalkung der Herzkranzgefässe mit der Belastung mit PM2.5 oder der Distanz zu einer Autobahn zusammenhängt.

USA: Bei höher verkehrs- und feinstaubbelasteten Personen konnte eine stärkere Verkalkung der Herzkranzgefässe beobachtet werden.

Kohortenstudie MESA-Air zur Untersuchung, ob fortschreitende Arteriosklerose gemessen als Verkalkung der Herzkrankzgefässe oder Wanddicke der Carotis mit der langfristigen Luftbelastung zusammenhängen.