Die Onlineversion unserer Datenbank wird alle zwei Monate aktualisiert. In diesem Rahmen finden Sie Schlagzeilen und Links zu ausgewählten Studien, welche wir in dieser Periode in LUDOK aufgenommen und per Newsletter versendet haben. Schlagzeilen früherer Newsletter finden Sie mit den nebenstehenden Links. Weitere Studien finden Sie mit der Datenbanksuche.

Diabetes / Hoher nüchterner Blutzucker

Deutschland: Die Insulinresistenz, insbesondere bei Personen mit Prädiabetes, hing mit der Schadstoffbelastung zusammen.

Querschnittstudie zur Untersuchung, ob Indikatoren der Insulinresistenz, der subklinischen Entzündung sowie Adipokine mit der langfristigen Schadstoffbelastung zusammenhängen. (Wolf et al.)

USA: Auch unterhalb des US-Grenzwerts erhöhte die Feinstaubbelastung das Risiko von Störungen des Zucker- und Fetthaushaltes. war in Abhängigkeit der Feinstaubbelastung unterhalb des US-Grenzwert erhöht.

Kohortenstudie an älteren Männern zur Untersuchung, ob das metabolische Syndrom mit der Feinstaubbelastung und der Temperatur zusammenhängt. (Wallwork et al.)

UK: Grosse Querschnittstudie fand nach Korrektur bzw. Einbezug von demografischen Faktoren keinen Zusammenhang zwischen Diabetes und Luftbelastung.

Querschnittauswertung zweier englischer Kohorten zur Untersuchung, ob Diabetes Typ 2 und die Schadstoffbelastung zusammenhängen. (O'Donovan et al.)

SAPALDIA/Schweiz: Diabetes hing mit verkehrsbedingtem Lärm, nicht aber mit der NO2-Belastung zusammen.

Schweizer Kohortenstudie zur Untersuchung, ob Diabetes mellitus bei Personen mit mehr verkehrsbedingtem Lärm- oder stärkerer verkehrsbedingter Luftbelastung häufiger auftrete. (Eze et al.)

Nierenfunktion

USA: Die altersbedingte Abnahme der Nierenfunktion wurde durch die langfristige Feinstaubbelastung beschleunigt.

Kohortenstudie zur Untersuchung, ob die Nierenfunktion gemessen als glomeruläre Filtrationsrate mit der langfristigen Feinstaubbelastung zusammenhängt. (Mehta et al.)

Taiwan: Bei höherer Feinstaubbelastung war die Prävalenz chronischer Nierenerkrankungen erhöht. Die Nierenfunktion hing mit der Feinstaubbelastung der gröberen Fraktion aber nicht mit PM2.5 zusammen.

Querschnittstudie in Taiwan zur Untersuchung, ob die Nierenfunktion gemessen als glomeruläre Filtrationsrate oder chronische Nierenkrankheiten mit der Feinstaubbelastung zusammenhängen. (Yang et al.)

China: Die Zunahme einer bestimmten Art von Nierenerkrankungen (glomeruläre Nephritis) hing mit der Feinstaubbelastung zusammen.

Querschnittstudie in China zur Untersuchung der Prävalenz und Entwicklung von Nierenkrankheiten, welche die Glomeruli betreffen, und ihr Zusammenhang mit der langfristigen Feinstaubbelastung bzw. Luftqualität. (Xu et al.)

Blutdruck

ESCAPE/Europa: Eine höhere Feinstaub- und Verkehrsbelastungen erhöhte das Risiko für Blutdochdruck.

Gemeinsame Analyse von 7 europäischen Kohortenstudien zur Untersuchung, ob die Inzidenz von Bluthochdruck mit der verkehrsbedingten Luft- oder Lärmbelastung zusammenhänge. (Fuks et al.)

Deutschland: Bluthochdruck hing unabhängig von der Lärmbelastung an der Wohnadresse mit der PM2.5-Belastung zusammen.

Querschnittstudie zur Untersuchung, ob der Blutdruck oder Bluthochdruck mit der objektiv gemessenen oder subjektiv berichteten Luft- oder Strassenlärmbelastung zusammenhängen. (Pitchika et al.)

USA: Eine höhere Belastung mit allen Feinstaubgrössen hing mit einem erhöhten Risiko für Bluthochdruck bei Krankenschwestern zusammen.

Kohortenstudie an amerikanischen Krankenschwestern zur Untersuchung, ob die Inzidenz von Bluthochdruck in Zusammenhang mit der langfristigen Feinstaub- oder Verkehrsbelastung steht.(Zhang et al.)