COVID-19

Willkommen in der COVID-19-Ära: Die Welt steht vor einer Pandemie, die uns alle auf die eine oder andere Weise betrifft. In enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern setzt sich das Swiss TPH dafür ein, dass unsere Schlüsselaktivitäten weitergeführt werden, insbesondere zur Unterstützung der Gesundheitssysteme, die an ihre Grenzen gestossen sind.

COVID-19-Aktivitäten am Swiss TPH

Wir beteiligen uns auch aktiv an der Reaktion des öffentlichen Gesundheitswesens auf die COVID-19-Pandemie, auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene. Die Aktivitäten reichen von der Entwicklung von Point-of-Care-Diagnostik, der Planung und Durchführung von Seroprävalenzstudien und klinischen Versuchen mit umfunktionierten Medikamenten bis hin zur mathematischen Modellierung und computergestützten Algorithmen zur Identifizierung und Reduzierung der Übertragung.

Experten des Swiss TPH leisten ihren Beitrag an die Swiss National COVID-19 Science Task Force, ein nationales wissenschaftliches Beratungsgremium im Kontext der COVID-19-Pandemie. Sie unterstützen Corona-Immunitas, ein Programm der Swiss School of Public Health (SSPH+), das den Anteil der Menschen mit Antikörpern gegen das Coronavirus untersucht.

Das Swiss TPH führt von Juli bis Dezember 2020 die Langzeitstudie COVCO-Basel über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft durch. Die Studie enthält einen digitalen Befragungsteil zu den Auswirkungen von COVID-19 auf die Lebensqualität und einen Antikörpertestteil (eine Seroprävalenzstudie).

In Zusammenarbeit mit dem Kanton Basel-Landschaft und der ETH Zürich wurde im zweiten Quartal 2020 im Diagnostikzentrum des Swiss TPH eine Validierungsstudie zu COVID-19 Antikörpertests durchgeführt.

Auf internationaler Ebene trat das Swiss TPH der COVID-19-Koalition für klinische Forschung als eine von 70 Institutionen bei, die auf COVID-19 in einem ressourcenarmen Umfeld reagiert.

Vom Botnar Research Centre for Child Health erhält das Swiss TPH Forschungszuschüsse für 3 Projekte zur Bekämpfung von COVID-19. Das MODCOVID-Projekt nutzt mathematische Modellierungs- und maschinelle Lernansätze, um klinische und Public-Health-Strategien für die Diagnose, therapeutische Interventionen, die Krankheitsüberwachung und das Management bei der Notfallreaktion auf die COVID-19-Pandemie anzuleiten und zu optimieren. Im MistraL-Projekt, das in Lesotho durchgeführt wird, werden künstliche Intelligenz, Thorax-Röntgenaufnahmen und antigenbasierte diagnostische Tests kombiniert, um die Diagnose von COVID-19-Patienten in einkommensschwachen Gebieten zu ermöglichen und zu verbessern. Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Foundation for Innovative Diagnostics (FIND) durchgeführt. Im Rahmen des DaVinci-Projekts soll ein einfaches, kostengünstiges Geräts entwickelt werden, das Antikörper gegen SARS-CoV-2 mit Hilfe von Speichel nachweisen kann. Ziel des Projekts ist es, Personen zu identifizieren, die zuvor mit SARS-CoV-2 infiziert waren, und neue Einblicke in die Variationen in der Immunantwort auf COVID-19 zu gewinnen.
Im EU-finanzierten Projekt CORESMA leitet das Swiss TPH das Arbeitspaket zur Umsetzungsforschung, um die Auswirkungen von Überwachungs- und Eindämmungsmassnahmen durch SORMAS in Ländern zu analysieren, die besonders anfällig für die COVID-19-Epidemie sind, und um effektive und effiziente Kontrollmassnahmen auf die Gegebenheiten der Gesundheitssysteme in Nepal und der Elfenbeinküste zuzuschneiden. Durch die Kombination von E-Health, Serolomik, Modellierung, künstlicher Intelligenz und Implementierungsforschung will CORESMA bestehende Lücken zwischen klinischen, epidemiologischen und immunologischen Informationen schließen, um besser auf die Pandemie reagieren zu können. 

In vielen unserer bestehenden Projekte haben wir den Schwerpunkt verstärkt auf Aktivitäten zur Prävention und Kontrolle von COVID-19-Infektionen gelegt.

Wir bedanken uns bei unseren Partnern für ihre hervorragende Zusammenarbeit, ihre Kreativität, ihren Unternehmergeist und ihre Solidarität. Gemeinsam werden wir gestärkt und besser vorbereitet aus dieser Krise hervorgehen, um Fortschritte bei der Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung weltweit zu erzielen.

02.07.2020

Coronavirus: Studie zu Auswirkungen und Antikörpern in beiden Basel

In den beiden Basel wird eine Langzeitstudie über den Verlauf und die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie durchgeführt. Die Studie enthält einen digitalen Befragungsteil zu den... More...

24.06.2020

Gebären zu Zeiten von Corona – das Krisenmanagement der Basler Hebammen

COVID-19 stellte und stellt Hebammen in der Region Basel vor neue Herausforderungen. Elisabeth Kurth, Hebamme und Geschäftsführerin vom Hebammennetzwerk Familystart, spricht im... More...

27.05.2020

Swiss TPH Supports COVID-19 Efforts through Swiss Government Funding

The Swiss Agency for Development and Cooperation (SDC) is supporting the re-allocation of funds within existing projects that are implemented by Swiss TPH in Africa, Central Asia... More...

Mitarbeitende und Studierende des Swiss TPH, die ihre Arbeit aus der Ferne erledigen können, arbeiten seit mehreren Wochen im Home-Office. Wir sind aber alle selbstverständlich für Sie erreichbar, am besten per E-Mail (hier finden Sie Ihre Kontaktperson).

Wir haben unser Kursangebot und unsere medizinischen Dienstleistungen so angepasst, dass der grösstmögliche Schutz unserer Mitarbeitenden, Studierenden und Kunden gewährleistet ist (weitere Informationen unten). 

Die öffentliche Impfsprechstunde bleibt weiterhin geschlossen, um die Distanzregeln einhalten zu können.

Termine für Impfungen und Beratungen vor einer Reise sind ab sofort wieder möglich und können unter folgender Telefonnummer vereinbart werden:

061 284 82 55 Montag - Freitag 08:00 - 12:00 Uhr

Medizinische Konsultationen können ebenfalls unter der oben genannten Telefonnummer vereinbart werden.

In medizinischen Notfällen wenden Sie sich bitte an unsere Notfallnummer: 061 284 81 44.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Wir passen unsere Lehrtätigkeit laufend der aktuellen Situation und den Bedürfnissen an; die Ansätze entsprechen denen, die von der Universität Basel gefördert werden.

Zu unseren professionellen Nachdiplomstudiengängen finden Sie weitere Informationen auf den einzelnen Kursseiten.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an coursesswisstph.ch.

Die Bibliothek des Swiss TPH ist bis auf weiteres geschlossen. Bitte kontaktieren Sie uns bei Fragen per E-Mail: libraryswisstph.ch.

Informationen zur aktuellen Situation, zu den Massnahmen des Bundes, Empfehlungen für Reisende und die Arbeitswelt sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Webseite des Bundesamt für Gesundheit BAG.