Auf gute Nachbarschaft – Das Swiss TPH und SKAN vernetzen sich am Bachgraben in Allschwil

22.03.2021

Das BaseLink-Areal in Allschwil entwickelt sich zu einem grossen Hub im Bereich Life Science und Innovation. Das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) und die SKAN AG, Vorreiter für Isolatoren und Reinraumanlagen, ziehen noch dieses Jahr in ihre neuen Hauptsitze im Bachgrabenareal. Bereits jetzt verstärken die zukünftigen Nachbarn ihre Zusammenarbeit im Bereich der globalen Gesundheit.

Der neue Swiss TPH Hauptsitz "Belo Horizonte" in Allschwil ist Ende 2021 bezugsbereit. (Visualisierung: Kunz und Mösch)

Im BaseLink-Areal in Allschwil wird derzeit unter Hochdruck gebaut. 6000 neue Arbeitsplätze im Life Science- und Innovationsbereich entstehen hier auf einer Fläche von rund 50’000m2. Im Sommer, beziehungsweise Ende 2021, werden die SKAN AG und das Swiss TPH ihre neuen Gebäude am Bachgraben beziehen. Beide Organisationen werden massgebend zur Attraktivität des Standortes Allschwil beitragen. «Wir freuen uns riesig auf unser neues zu Hause in Allschwil, nicht zuletzt auch auf die zahlreichen neuen Nachbarn im Bereich Biotechnologie, Forschung und Technik», so Jürg Utzinger, Direktor des Swiss TPH. «Die neuen Partnerschaften werden Innovationen im Bereich der globalen Gesundheit vorantreiben».

Eine konkrete Zusammenarbeit entsteht nun schon vor Einzug zwischen dem Swiss TPH und SKAN, dem Weltmarktführer in der Entwicklung und im Bau von Isolatoren für die Pharmaindustrie, in dessen Isolatoren jeder dritte Impfstoff weltweit abgefüllt wird. Das Swiss TPH verbindet Forschung, Lehre und Dienstleistungen im Bereich der globalen Gesundheit. Gesundheit zu fördern und Leben zu schützen stellen gemeinsame Werte dar, die zu der Idee führten, die räumliche Nähe für einen tiefergehenden Austausch zu nutzen.

SKAN und Swiss TPH möchten vom gegenseitigen Wissenstransfer profitieren und globale, gesundheitliche Herausforderungen gemeinsam angehen. Neben praktischen Themen wie etwa die Mitarbeiterverpflegung oder der Erfahrungsaustausch angesichts des anstehenden Umzugs, werden auch Kerntätigkeiten diskutiert. Dabei geht es um Themen wie Regulatorien, Arbeitssicherheit, Laborautomation, Digitalisierung, Produktneuentwicklungen sowie gegenseitige Beratung und Schulung.

SKAN CEO Thomas Huber ist gespannt auf die Zusammenarbeit: «Sowohl für uns als SKAN, als auch für Swiss TPH bietet die Kollaboration spannende Möglichkeiten. Ich bin zuversichtlich, dass ein kontinuierlicher Austausch nach dem Umzug unserer beider Arbeit zu Gute kommen wird. Wir freuen uns auf eine gute Nachbarschaft».

Erste Aspekte der Zusammenarbeit werden bereits jetzt umgesetzt. Um ihre berufsbedingten und unumgänglichen Reisetätigkeiten wahrnehmen zu können, lassen sich SKAN Mitarbeitende am Swiss TPH reisemedizinisch beraten und beispielsweise auf SARS-CoV-2 testen. SKAN unterstützt zudem den Laborbetrieb von zwei Swiss TPH Projekten: Das DAVINCI-Projekt entwickelt einen neuen Speichel-basierten Schnelltest, um COVID-19 auf einfachste Weise zuverlässig zu diagnostizieren. Und das NIIDS-Projekt erarbeitet innovative Ansätze für molekulare, serologische und sensor-basierte Diagnostik, die in Afrika angewendet und validiert werden.

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