Mitglieder aus Politik und Verwaltung zu Gast im Neubau des Swiss TPH

20.08.2021

Das Swiss TPH empfing am Mittwoch 80 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung in seinem Neubau «Belo Horizonte». Gelegenheit bot der Netzwerkanlass beider Basel, der jeweils von den Regierungen der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt gemeinsam durchgeführt wird. Es war der erste grosse Anlass, der im Neubau des Swiss TPH im Bachgrabenareal in Allschwil stattfand.

Swiss TPH-Direktor Jürg Utzinger im Gespräch mit Ständerätin Eva Herzog aus Basel-Stadt, die neulich ins Kuratorium des Swiss TPH gewählt wurde (links) und dem Basler Regierungspräsident Beat Jans (rechts). Im Hintergrund Ständerätin Maya Graf aus Basel-Landschaft. (Foto: Joachim Pelikan, Swiss TPH)

Im Rahmen des Netzwerkanlasses beider Basel durfte das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) am Mittwoch rund 80 Kadermitarbeitende des Bundes sowie Mitglieder der Kantonsregierungen und des Bundesparlaments in seinem noch leerstehenden Neubau «Belo Horizonte» im Bachgrabenareal in Allschwil empfangen. Unter den Gästen befanden sich die beiden Regierungspräsidenten Thomas Weber aus Basel-Landschaft und Beat Jans aus Basel-Stadt, die Allschwiler Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli-Kaiser, sowie die beiden Ständerätinnen Maya Graf aus Basel-Landschaft und Eva Herzog aus Basel-Stadt.

Mit den alljährlich stattfindenden Netzwerkanlässen beabsichtigen die beiden Basel die Bundesbehörden für regionale Standortanliegen zu sensibilisieren. Der Fokus lag dieses Jahr auf den dynamischen Entwicklungsgebieten der Region Basel, eines davon ist das Bachgrabenareal in Allschwil, wo das Swiss TPH eine Leuchtturmfunktion innehat.

Neues Life Science und Biotechnologie Cluster

Das BaseLink-Areal in Allschwil entwickelt sich rasch zu einem dynamischen grossen Hub im Bereich Life Science und Innovation. Rund 6’000 neue Arbeitsplätze in den Bereichen Life Science, Biotechnologie und Innovation entstehen hier auf einer Fläche von rund 50'000 m2. «Das Zusammenspiel von Unternehmen und Forschungsinstitutionen wird der ganzen Wirtschafts- und Forschungsregion neuen und zusätzlichen Schwung verleihen», sagte Regierungspräsident Thomas Weber.

«Ich freue mich sehr inmitten des Bachgrabenareals im Neubau des Swiss TPH Gast zu sein. Dieses öffentlich-rechtliche Institut hat Weltruf. Es hat zahlreiche Länder erfolgreich bei der Verbesserung ihrer Gesundheitsversorgung beraten», sagte Regierungspräsident Beat Jans.

Das Swiss TPH wird zu 20 Prozent vom Bund, den beiden Trägerkantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt und mittels einer Leistungsvereinbarung mit der Universität Basel finanziert. Die restlichen 80 Prozent werden jedes Jahr durch kompetitiv eingeworbene Drittmittel akquiriert.

 

Erster grosser Anlass im Neubau

Swiss TPH-Direktor Jürg Utzinger stellte das Institut von dessen Anfängen bis zur Gegenwart vor. Schon damals, bei der Gründung des Swiss TPH 1943, waren neben den frühen Expeditionen von Baslern in die Tropen die guten Verkehrsanbindungen sowie das Zusammenspiel von der Forschung mit dem Privatsektor in der chemischen und pharmazeutischen Industrie entscheidende Faktoren, warum das Swiss TPH in Basel gegründet wurde. Mit dem Umzug nach Allschwil will das Swiss TPH zur Attraktivität für den Life Science Hub im Bachgraben beitragen. «Es ist ein Statement von uns, dass wir nach Allschwil ziehen, und damit entscheidend dazu beitragen werden, andere Organisationen im Life Science- und Biotechnologie-Sektor anzuziehen», sagte Utzinger.

Der Netzwerkanlass beider Basel war der erste grosse Anlass, der im Neubau des Swiss TPH stattfand. Die Schlüsselübergabe findet am 17. September 2021 statt; die ersten Mitarbeitenden werden noch in diesem Jahr von der Socinstrasse in Basel in das Bachgrabenareal in Allschwil umziehen und Ende März 2022 soll der Umzug vollendet sein.

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