Sterblichkeit

Europa: Die Sterblichkeit war mit der kurzfristigen Belastung mit ultrafeinen Partikeln erhöht - war aber nicht unabhängig von der NO2-Belastung im Mehrschadstoffmodell.

Multizentrische Zeitreihenstudie in städtischen Gebieten Europas zur Untersuchung der Abhängigkeit der Sterblichkeit von der Belastung mit ultrafeinem Feinstaub. (Stafoggia et al.)

USA: Das langfristige Sterblichkeitsrisiko nahm mit einer Feinstaubbelastungen unterhalb des US-Grenzwertes zu.

Registerkohortenstudie in den USA zur Untersuchung, ob individuelle und sozioökonomische Indikatoren, die Temperatur und die verschiedenen Feinstaubkomponenten die Beziehung zwischen der Sterblichkeit und der Feinstaubbelastung beeinflussen. (Wang et al.)

Asthma

London: Der grosse Londonsmog von 1952 wirkt nach - Säuglinge von damals hatten als Kind eher Asthma und haben auch heute noch ein erhöhtes Asthmarisiko.

Registerbasierte Kohortenstudie in London und Umgebung zur Untersuchung, ob Kinder, welche während der Londoner Smogepisode von 1952 in Utero oder unter 1 Jahr waren, häufiger Asthma entwickelten als Säuglinge ausserhalb Londons oder solche die vorher oder nachher geboren wurden. (Bharadwaj et al.)

Australien: Jugendliche mit genetisch bedingt schlechterer oxidativer Abwehr (Glutathion-S-Transferase) hatten ein höheres verkehrsbedingtes Risiko an Asthma zu erkranken.

Kohortenstudie in Australien zur Untersuchung, ob Asthma, pfeifende Atmung und Heuschnupfen mit der verkehrsbedingten Belastung im ersten Lebensjahr verbunden sei. (Bowatte et al.)

Australien: Erwachsene mit schlechterer oxidativer Abwehr (Glutathion-S-Transferase) scheinen empfindlicher zu sein, was luftbedingte Effekte auf die Atemwegsgesundheit und Asthma betrifft.

Querschnittauswertung einer Kohortenstudie über Atemwegskrankheiten in Australien zur Untersuchung, ob Atopie, Lungenfunktion oder die Prävalenz von Asthma mit verkehrsbedingter Luftbelastung zusammenhänge und diese Beziehung durch den Gentyp der Glutathion-S-Transferase beeinflusst sei. (Bowatte et al.)

Übersicht: Die kurzfristige Luftbelastung erhöht die Spitaleintritte und Notfallkonsultationen wegen Asthma.

Systematische Übersicht und Metaanalyse über Studien, welche den Zusammenhang zwischen Spitaleintritten und Notfallkonsultationen wegen Asthma und der kurzfristigen Schadstoffbelastung untersucht haben. (Orellano et al.)

Policy

Europa: Je nach Ort und Schadstoff können kurzfristige regionale oder überregional abgesprochene Massnahmen die Belastung deutlich reduzieren.

Studie zur Abschätzung der Schadstoffreduktion in europäischen Städten aufgrund von kurzfristigen Massnahmen. (Thunis et al.)