Topic > Air Pollution and Health > Lufthygienische Dokumentationsstelle LUDOK

Neue Studien

Die Onlineversion unserer Datenbank wird alle zwei Monate aktualisiert. In diesem Rahmen finden Sie Schlagzeilen und Links zu ausgewählten Studien, welche wir in dieser Periode in LUDOK aufgenommen und per Newsletter versendet haben. Schlagzeilen früherer Newsletter finden Sie mit den nebenstehenden Links. Weitere Studien finden Sie mit der Datenbanksuche.

ADHS und kognitive Entwicklung bei Kindern

Spanien: Kognitive Entwicklung von Kindern war in Abhängigkeit der langfristigen verkehrsbedingten Schadstoffbelastung beeinträchtigt.

Kohortenstudie an spanischen Schulkindern zur Untersuchung, ob die Entwicklung des Arbeitsgedächtnis durch verkehrsbedingte Schadstoffe beeinträchtigt wird.(Forns et al. 2017)

Spanien: Das Arbeitsgedächtnis von Kindern war in Abhängigkeit der langfristigen verkehrsbedingten Schadstoffbelastung beeinträchtigt.

Kohortenstudie an spanischen Schulkindern zur Untersuchung, ob die Entwicklung der Hirnleistung durch verkehrsbedingte Schadstoffe auf dem Schulweg beeinflusst wird.(Alvarez et al. 2017)

Europa: Die feinmotorische Funktion von Kindern war in Abhängigkeit der Eisenbelastung im Feinstaub beeinträchtigt.

Gemeinsame Analyse von 4 europäischen Geburtskohorten zur Untersuchung, ob die die kognitive Leistung von Kindern mit der Belastung von Feinstaubbestandteilen bei der Geburt zusammenhängt.(Lubczynska et al. 2017)

Übersicht: Zusammenhang zwischen neuronalen Erkrankungen bei Kindern und der Schadstoffbelastung scheint plausibel.

Systematische Übersicht von Studien, welche den Zusammenhang, sowie die Wirkungsmechanismen zwischen neuronalen Erkrankungen, inbesondere ADHS, und der Schadstoffbelastung untersucht haben.(Myhre et al. 2018)

Gedächtnisleistung bei Erwachsenen

Übersicht: Beeinträchtigung der Kognition bei Erwachsenen durch Luftschadstoffe scheint biologisch plausibel.

Systematische Übersicht von Studien zur Untersuchung, ob die Gehirnmorphologie durch die Schadstoffbelastung beeinflusst wird.(de Prado et al. 2018)

Schweden: Das episodische Gedächtnis von älteren Personen wurde nicht durch die verkehrsbedingte Schadstoffbelastung beeinträchtigt.

Kohortenstudie zur Untersuchung, ob das episodische Gedächtnis in Abhängigkeit der Stickoxidbelastung beeinträchtigt wird.(Oudin et al. 2017)

Nierenerkrankungen

USA: Die Entwicklung und Verschlimmerung von Nierenerkrankungen hing mit der Schadstoffbelastung zusammen.

Kohortenstudie an US-Veteranen zur Untersuchung, ob die glomeruläre Filtrationsrate der Niere sowie eine Erkrankung der Niere mit der langfristigen Schadstoffbelastung zusammenhänge.(Bowe et al. 2017)

Taiwan: In Abhängigkeit der Feinstaub- und NO2-Belastung wurde die Nierenfunktion beeinträchtigt und die Prävalenz von chronischen Nierenerkrankungen erhöht.

Querschnittstudie an älteren Personen zur Untersuchung, ob die glomeruläre Filtrationsrate der Niere, die chronische Erkrankung der Niere, sowie Proteinurie mit der Schadstoffbelastung zusammenhänge.(Chen et al. 2018)

Entzündungen der Atemwege

Korea: Kinder mit Bronchiolitis waren stärker mit Verkehr belastet. Die Verkehrsbelastung erhöhte ausserdem zusätzlich das durch Bronchiolitis erhöhte Asthmarisiko.

Kohortenstudie in Korea zur Untersuchung, ob Bronchiolitis und die Asthmaentstehung mit der Verkehrsbelastung zusammenhängen und das Risiko für Asthma nach durchgemachter Bronchiolitis erhöht sei.(Lee et al. 2018)

USA: Frauen litten häufiger unter chronischer Bronchitis oder chronischem Husten, wenn sie höher mit PM10 oder NO2 belastet waren, aber nicht mit PM2.5.

Kohortenstudie mit Frauen zur Untersuchung, ob die Inzidenz und Prävalenz von chronischer Bronchitis mit der langfristigen Luftbelastung zusammenhänge.(Hooper et al. 2018)

Übersicht: Vermehrte Evidenz für einen Zusammenhang von Mittelohrentzündungen im Kindes- und Jugendalter mit der Luftbelastung.

Systematische Übersicht zu epidemiologischen Studien, welche den Zusammenhang zwischen Mittelohrentzündung bei Kindern und Luftverschmutzung untersucht haben.(Bowatte et al. 2018)