Partnerschaft steht im Zentrum unseres Handelns

Gemeinsam mit Gemeinden, Regierungen, Forschungseinrichtungen sowie öffentlichen und privaten Organisationen arbeiten wir an mehr als 400 Projekten in 120 Ländern. Die komplexesten Herausforderungen im Gesundheitsbereich lassen sich nicht allein bewältigen – Fortschritte beruhen auf einer vertrauensvollen und langfristig angelegten Zusammenarbeit.
 

Seit mehr als 70 Jahren arbeitet das Swiss TPH Hand in Hand mit führenden Forschungsinstituten in Subsahara-Afrika, Asien und Lateinamerika. Diese Partnerschaften bilden das Rückgrat unserer globalen Präsenz und basieren auf gemeinsamen wissenschaftlichen Zielen, dem gegenseitigen Kapazitätsaufbau und einem Vertrauen, das sich über Generationen von Forschenden erstreckt.
 

CÔTE D'IVOIRE – SEIT 1951

Centre Suisse de Recherches Scientifiques (CSRS)

Als Flaggschiff der schweizerisch-afrikanischen Forschungszusammenarbeit vereint das CSRS mehr als 200 Forschende und Mitarbeitende, die in den Bereichen Ernährung, Biodiversität, One Health und parasitäre Wurmerkrankungen in Côte d'Ivoire und der gesamten Subregion tätig sind. Das Swiss TPH fungiert als Trägerorganisation für das CSRS.

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TANSANIA – SEIT 1957

Ifakara Health Institute (IHI)                     

Als eines der renommiertesten Forschungsinstitute Afrikas entwickelt das IHI Strategien zur Bekämpfung von Malaria, Tuberkulose und HIV/AIDS und widmet sich zunehmend auch chronischen Erkrankungen wie Adipositas, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Das Swiss TPH fungiert als Trägerorganisation für das IHI.

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PAPUA NEUGUINEA – SEIT DEN 1970ERN

Papua New Guinea Institute of Medical Research (PNGIMR) 

Das PNGIMR forscht zu zentralen Gesundheitsproblemen in Papua-Neuguinea, darunter Infektionskrankheiten, sexuelle Gesundheit und Unterernährung. Die Partnerschaft mit dem Swiss TPH konzentriert sich auf Malaria und Kapazitätsaufbau; zudem ist das Swiss TPH institutionelles Mitglied im Partnernetzwerk des PNGIMR.

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TSCHAD – SEIT DEN 1980ERN

Centre de Support en Santé Internationale  (CSSI)

Das 1996 in N'Djamena offiziell gegründete CSSI konzentriert sich auf die Bekämpfung von Infektionskrankheiten bei Menschen und Tieren, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den am häufigsten vernachlässigten Bevölkerungsgruppen liegt: Frauen, Kinder und Nomadengemeinschaften in schwer zugänglichen Gebieten.

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LAO PDR – SINCE THE 2000S

Lao Tropical and Public Health Institute (Lao TPHI)

Forschung und Ausbildung stehen im Zentrum dieser Partnerschaft. Schwerpunkte sind die Erforschung und Bekämpfung parasitärer Wurminfektionen, klinische Tests von Medikamenten gegen Leberegel sowie die Untersuchung der Wechselwirkungen von Dengue-Fieber und parasitären Wurmerkrankungen mit Diabetes mellitus.

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PERU – SINCE 2013

Universidad Peruana Cayetano Heredia (UPCH)

Die Partnerschaft konzentriert sich auf die Verbesserung der Gesundheit von Menschen in ländlichen Gebieten durch gezielte Massnahmen auf Haushaltsebene. Im Mittelpunkt stehen die Verringerung der Luftverschmutzung in Innenräumen, die Verbesserung von Hygiene und Lebensbedingungen sowie die Förderung der frühkindlichen Entwicklung.

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Das Swiss TPH fungiert in Zusammenarbeit mit der Universität Basel als Leading House für Subsahara-Afrika. Damit werden die wissenschaftliche Zusammenarbeit in der gesamten Region gestärkt und die Grundlagen für langfristige, vor Ort verankerte Forschungskapazitäten geschaffen.

→ Erfahren Sie mehr über das Leading House
 

Das Swiss TPH beherbergt drei WHO-Kollaborationszentren und leistet mit seiner wissenschaftlichen Expertise einen Beitrag zur globalen Gesundheitspolitik, Forschung und Praxis in den Bereichen Helmintheninfektionen, Malariabekämpfung und verbale Autopsie.

→ Entdecken Sie unsere WHO-Kollaborationszentren
 

Die Art und Weise, wie wir Partnerschaften eingehen, ist ebenso wichtig wie die Frage, mit wem wir zusammenarbeiten. Unsere Kooperationen orientieren sich an den Grundsätzen der Gerechtigkeit, des gegenseitigen Respekts und der gemeinsamen Verantwortung – von der Formulierung der Forschungsfragen bis hin zur Veröffentlichung und Nennung der Urheber:innen der Ergebnisse.

Das Swiss TPH verpflichtet sich zu den Six Principles for More Effective and Equitable Research der Swiss Alliance for Global Research Partnerships (GRP Alliance), einem Rahmenwerk, das auf sechs Grundsätzen für eine gleichberechtigte, transparente und nachhaltige Zusammenarbeit basiert. Dieses Bekenntnis prägt jede Partnerschaft, die wir eingehen, und stellt sicher, dass die Ergebnisse der Forschung mit den Gemeinschaften und Institutionen geteilt werden, die sie erst möglich machen – und so gestaltet sind, dass sie eine nachhaltige Wirkung erzielen.

 

Das Swiss TPH arbeitet mit Forschungsinstituten, Regierungen, der Privatwirtschaft und lokalen Gemeinschaften zusammen – Beziehungen, die auf Vertrauen beruhen und seit Jahrzehnten bestehen. Zu unseren Partnern und Förderern zählen:

  • Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit
  • Europäische Kommission
  • European and Developing Countries Clinical Trials Partnership
  • Gavi, the Vaccine Alliance
  • Global Fund
  • Pharmaindustrie (z. B. Bayer, Merck, Novartis, Roche)
  • Schweizerischer Nationalfonds
  • Stiftungen (z. B. Gates Foundation, Wellcome Trust)
  • UN-Organisationen (z. B. UNICEF, Unitaid, WHO)

→ Vollständige Liste unserer Partner und Förderer