Topic > Air Pollution and Health > Lufthygienische Dokumentationsstelle LUDOK

New studies

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Blood pressure

Übersicht: Kurz- und langfristig erhöhte Luftbelastung könnte das Risiko für Bluthochdruck erhöhen.

Systematische Übersicht und Metaanalyse zur Untersuchung, ob die Prävalenz von Bluthochdruck mit der Schadstoffbelastung zusammenhängt. (Yang et al. 2018)

USA: Verkehrsnähe erhöhte das Risiko für Bluthochdruck bei älteren Patienten, die sich einer Herzkatheteruntersuchung unterzogen.

Kohortenstudie zur Untersuchung, ob Gefässerkrankungen mit der Verkehrsbelastung zusammenhängen. (Ward-Caviness et al. 2018)

China: Hohe Feinstaubbelastung war bei Erwachsenen zwischen 20-49 Jahren mit einem höheren Risiko für Bluthochdruck verbunden.

Querschnittsstudie in China zur Untersuchung, ob das Risiko für Bluthochdruck mit der langfristigen Feinstaubbelastung an der Wohnadresse zusammenhängt. (Xie et al. 2018)

Taiwan: Das Risiko für Bluthochdruck nahm mit höherer langfristiger Feinstaubbelastung zu.

Kohortenstudie in Taiwan zur Untersuchung, ob die Prävalenz von Bluthochdruck und der Blutdruck mit der langfristigen Feinstaubbelastung zusammenhängen. (Zhang et al 2018)

Deutschland: Kein Zusammenhang von Bluthochdruck mit der Verkehrs- oder Luftbelastung bei Frauen.

Mütter einer Geburtskohortenstudie zur Untersuchung, ob Bluthochdruck bei Müttern mit der Luftverschmutzung, dem Verkehr sowie dem Anteil Grünfläche in der Umgebung zusammenhänge. (Jendrossek et al. 2017)

Norwegen: Schwangerschaftsbluthochdruck und Präeklamspie hing nicht mit der tiefen NO2-Belastung aber ggf. mit der Verkehrsbelastung zusammen.

Norwegische Geburtskohortenstudie zur Untersuchung, ob die Prävalenz von Präeklampsie und Schwangerschaftsbluthochdruck mit der verkehrsbedingten Schadstoffbelastung zusammenhängt. (Madsen et al. 2018)

Ozone

USA: Diabetes war häufiger in Gegenden mit hoher Feinstaub- und Ozonbelastung.

Querschnittstudie in den USA zur Untersuchung, ob die Prävalenz von Diabetes mit der langfristigen Feinstaub- und Ozonbelastung zusammenhängt. (Hernandez et al. 2018)

Schweden: Die Sterblichkeit von Personen mit vorangegangenem Herzinfarkt war höher in Abhängigkeit kurzfristiger Ozonbelastungsanstiege. Sie reagieren möglicherweise empfindlicher.

Zeitreihenstudie in Stockholm zur Untersuchung, ob die krankheitsbedingte Sterblichkeit bei Personen mit und ohne Herz-/Kreislauferkranungen mit der Ozonbelastung zusammenhängt. (Bero Bedada et al. 2016)

Belgien: Die krankheitsbedingte Sterblichkeit nahm in Abhängigkeit der kurzfristigen Ozonbelastung zu.

Zeitreihenstudie in Belgien zur Untersuchung, ob die krankheitsbedingte Sterblichkeit mit der kurzfristigen Ozonbelastung zusammenhängt. (Collart et al. 2018)

NO2

Übersicht: Der Zusammenhang zwischen Sterblichkeit und der langfristigen NO2-Belastung ist nicht ganz konsistent.

Systematische Übersicht und Metaanalyse von Studien, welche den Zusammenhang zwischen Sterblichkeit mit der langfristigen NO2-Belastung in Kohortenstudien untersucht haben. (Atkinson et al. 2018)

Europa: Das Risko für Herz-/Kreislaufkrankheiten war unabhängig von der Lärmbelastung mit der langfristigen Feinstaubbelastung erhöht. Ein erhöhtes Risiko mit NO2 wurde nur in der grössten Kohorte gefunden.

Gemeinsame Analyse von 3 Kohortenstudien in Europa zur Untersuchung, ob die Inzidenz von Herz-/Kreislaufkrankheiten mit der langfristigen Lärm- oder Luftbelastung zusammenhänge und Update einer Metaanalyse. (Cai et al. 2018)