![[Translate to German:] Schoolchildren taking part in a clinical trial in Pemba, Tanzania (Photo: Swiss TPH)](/fileadmin/user_upload/SwissTPH/Pictures/Banners/Impact_at_Swiss_TPH_banner.png)
Unsere Wirkung
Unser Anspruch ist messbar: Malariabehandlungen erreichen Neugeborene, Evidenz fliesst in nationale Leitlinien ein, neue Gesundheitsrisiken werden früher erkannt. Unsere Erkenntnisse und Innovationen können konkret umgesetzt werden und verbessern die Gesundheit dort, wo es zählt.
Wirkung in der Praxis
Ein Heilmittel gegen die Schlafkrankheit
Jahrzehntelang gab es nur wenige Behandlungsmöglichkeiten für die Schlafkrankheit. Durch Wirkstoffforschung, klinische Forschung und internationale Partnerschaften hat das Swiss TPH dazu beigetragen, dies zu ändern. Nun erreichen neue Therapien diejenigen Menschen, die sie am dringendsten benötigen, während die Krankheit zunehmend eingedämmt wird.
Das erste Malariamedikament für Neugeborene
Für Neugeborene mit Malaria gab es bislang keine geeignete Behandlung – das hat sich jetzt geändert. Im Rahmen der internationalen CALINA-Studie leitete das Swiss TPH eine klinische Studie in der Demokratischen Republik Kongo, die zur Entwicklung einer speziellen Therapie führte. Diese wurde 2025 von Swissmedic zugelassen. Dies ist ein Meilenstein für die am stärksten gefährdeten Patienten und ein Vorbild dafür, wie kritische Lücken in der pädiatrischen Versorgung geschlossen werden können.
Jahrzehntelange Daten für gesündere Luft
Welche Auswirkungen hat langfristige Luftverschmutzung auf die menschliche Gesundheit? Wir haben Jahre damit verbracht, dies herauszufinden. Unsere Kohortenstudien bilden nun die Grundlage für die globalen Luftqualitätsrichtlinien der WHO und verwandeln fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse in internationale Standards, die Millionen von Menschen schützen.
Smartere Tools für gesündere Kinder
Wenn ein Kind in medizinische Behandlung kommt, ist eine korrekte Diagnose von enormer Bedeutung. Wir haben digitale Entscheidungshilfetools entwickelt, die das medizinische Personal dabei unterstützen. Die Tools reduzieren unnötige Antibiotikaverordnungen, verbessern die Behandlungsergebnisse und helfen dabei, Antibiotikaresistenzen zu bekämpfen.
Unser Beitrag zu den SDGs
Das Swiss TPH leistet einen aktiven Beitrag zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs). Der Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf SDG 3 (Gesundheit und Wohlergehen). Unsere Arbeit zur Verringerung der Krankheitslast, zur Stärkung der Gesundheitssysteme und zur Verbesserung des Zugangs zur Gesundheitsversorgung unterstützt dieses Ziel unmittelbar. Darüber hinaus tragen wir durch Bildung, Partnerschaften und unser Engagement für Gerechtigkeit zu den Zielen 4 (Hochwertige Bildung), 5 (Geschlechtergleichheit) und 17 (Partnerschaften zur Erreichung der Ziele) bei. Gleichzeitig fördern wir damit umfassendere Fortschritte bei der Armutsbekämpfung, der Inklusion und der Schaffung rechenschaftspflichtiger Institutionen.
Von der Evidenz zur Politik
Das Swiss TPH verbindet Forschung, Strategie und praktische Umsetzung, um sicherzustellen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse in Entscheidungen einfliessen und zu nachhaltigen Verbesserungen im Gesundheitswesen führen.
Wir beherbergen drei WHO-Kollaborationszentren, die Evidenz für internationale Strategien und Leitlinien liefern und somit weltweit dazu beizutragen, wie Krankheiten überwacht, bekämpft und verhindert werden.
Durch unsere Arbeit fördern wir zudem einen breiteren politischen Dialog, unter anderem in Bereichen wie der Wissenschaftsdiplomatie und bei neuen globalen Herausforderungen im Gesundheitswesen.
Ausgewählte Policy Briefs:
- Hize in der Pflege
- Swiss science diplomacy – strategies, instruments and implications for international cooperation
- Towards strong Swiss-African science diplomacy
- Research–Implementation Organisations and Their Role for Sustainabale Development
- Combining Research and Services at Swiss Research Institutions to Accelerate Sustainable Development