Am vergangenen Mittwoch begrüsste das Swiss TPH rund 30 Mitglieder der Finanzkommissionen von Stände- und Nationalrat. Der Besuch fand im Rahmen des Abendprogramms eines in Basel durchgeführten finanzpolitischen Seminars statt.

Die Veranstaltung bot zudem die Gelegenheit, sich mit Mitarbeitenden und Studierenden des Swiss TPH über Themen wie Hitzewellen, die Gesundheit von Bauernfamilien und vernachlässigte Tropenkrankheiten auszutauschen. (Foto: M. Brunner/Swiss TPH)
Die globale Gesundheit und die internationale Forschungszusammenarbeit befinden sich im Wandel. Veränderte Prioritäten und zunehmend unsichere Finanzierungsbedingungen gefährden Fortschritte, die in den vergangenen Jahrzehnten bei der Bekämpfung von Krankheiten und der Verbesserung der Gesundheit von Menschen weltweit erzielt wurden. Umso wichtiger sind wissenschaftliche Institutionen und internationale Partnerschaften, die Innovationen vorantreiben, zur Bewältigung gesundheitlicher Herausforderungen beitragen und die internationale Vernetzung der Schweiz stärken.
Der Besuch am Swiss TPH bot den Parlamentarierinnen und Parlamentariern sowie Tanja Soland, Regierungsrätin des Kantons Basel-Stadt, die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild davon zu machen, wie Forschung, Ausbildung und Partnerschaften zu diesen Zielen beitragen. Organisiert wurde der Besuch von Eva Herzog, Präsidentin der Finanzkommission des Ständerats und Präsidentin des Verwaltungsrats des Swiss TPH.
Die Gäste erhielten Einblicke in die Entwicklung neuer Medikamente gegen Malaria und vernachlässigte Tropenkrankheiten in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Privatwirtschaft, die Forschung im Hochsicherheitslabor zu Krankheitserregern wie multiresistenter Tuberkulose sowie darüber, wie wissenschaftliche Erkenntnisse über die Auswirkungen von Umweltfaktoren auf die Gesundheit – beispielsweise die Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern – politische Entscheidungen unterstützen können.
Im Rahmen des Besuchs gab es zudem die Gelegenheit, sich mit der Geschäftsleitung und den Forschenden, Mitarbeitenden und Studierenden des Swiss TPH auszutauschen. Dabei wurde aufgezeigt, wie wissenschaftliche Evidenz, internationale Zusammenarbeit und Capacity Strengthening dazu beitragen, gesundheitliche Herausforderungen zu bewältigen und die Innovationskraft der Schweiz zu stärken.
Für Medienanfragen wenden Sie sich bitte an communications@swisstph.ch.
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