Erstmals wurden schweizweit Hitzeschutzmassnahmen in der Pflege und Betreuung erfasst – mit einem klaren Ergebnis: Hitze belastet das Pflegepersonal erheblich, und der Schutz von Mitarbeitenden sowie Patient:innen und Klient:innen weist noch Lücken auf.

Hitzeperioden werden in der Schweiz häufiger und intensiver. Für vulnerable Personen, darunter ältere Menschen und Pflegebedürftige, sind sie besonders gefährlich. Gleichzeitig arbeitet das Pflegepersonal unter körperlich und emotional belastenden Bedingungen, die sich an heissen Tagen zusätzlich verschärfen. Im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit und in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Umwelt führte das Swiss TPH zwischen September und Oktober 2025 eine Befragung mit rund 900 Mitarbeitenden aus der Langzeitpflege, ambulanten Pflege sowie Spitälern und Kliniken durch.
Die Ergebnisse zeigen, dass beim Hitzeschutz in der Pflege zwar schon einiges umgesetzt wurde, Lücken jedoch fortbestehen und konkrete Massnahmen auf allen Ebenen gefragt sind – von den Gesundheitseinrichtungen bis zur Politik.
Für Medienanfragen wenden Sie sich bitte an: communications@swisstph.ch
Swiss TPH Newsletter
Abonnieren Sie unseren Newsletter mit Updates zu Forschung, Projekten, Weiterbildung, Jobs und Veranstaltungen.


