Aktuelle Berichte

Messresultate des Nationalen Beobachtungsnetzes für Luftfremdstoffe (NABEL) 2016

Der Bericht dokumentiert anhand von Messresultaten des Nationalen Beobachtungsnetzes für Luftfremdstoffe (NABEL) und kantonaler Messungen den Zustand der Luft in der Schweiz. Bei den Schadstoffen Ozon, Feinstaub (PM10) und Stickstoffdioxid wurden im Jahr 2016 die Immissionsgrenzwerte teilweise überschritten. An den NABEL-Stationen werden die Grenzwerte für Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid, Staubniederschlag und die Schwermetalle eingehalten. Die Entwicklung der Schadstoffkonzentrationen in den letzten 30 Jahren zeigt eine deutliche Verbesserung der Luftqualität in der Schweiz.

Kurzexpertise zu den gesundheitlichen Wirkungen der NO2-Belastung auf den Menschen - ein Update

Die Dokumentationsstelle LUDOK am Schweizerischen Tropen- und Public Health Institut hat im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (BAFU) die Erkenntnisse aus epidemiologischen Studien zu den Wirkungen der NO2-Belastung auf den Menschen im Mai 2015 zusammengefasst. Im Rahmen einer Kampagne für bessere Luft von Greenpeace wurde in deren Auftrag ein Update in Form einer Kurzexpertise verfasst.

State of Global Air 2017

Global Air 2017 ist die erste Ausgabe einer jährlichen Publikation des Health Effect Instituts in Zusammenarbeit mit dem Institut für Health Metrics and Effects. Darin soll ein Schlaglicht auf die globale, regionale und länderspezifische Luftverschmutzung geworfen werden. Gleichzeitig wurde eine interaktive Website zum Vergleich des Luftverschmutzungsniveaus und der gesundheitlichen Auswirkungen aufgeschaltet. Der diesjährige Bericht konzentriert sich auf die beiden Schadstoffe Feinstaub (PM2.5) und Ozon.

Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen: Clear the air for Children

In diesem Bericht wird untersucht, wie Kinder, besonders die am meisten benachteiligten, von Luftverschmutzung betroffen sind. Rund 300 Millionen Kinder sind gesundheitlich bedenklicher Luft ausgesetzt. Kinder sind dabei besonders anfällig für die Luftverschmutzung, da sie im Durchschnitt schneller atmen als Erwachsene und mehr Luft im Verhältnis zum Körpergewicht verbrauchen. Der Bericht stellt ausserdem fest, dass die Luftverschmutzung ein wichtiger Faktor der Kindersterblichkeit bei rund 600‘000 Todesfällen unter fünf Jahren sei und deshalb die Gesundheit, das Leben und die Zukunft von Millionen bedrohe. Er schliesst mit einer Reihe von konkreten Schritten, damit Kinder saubere Luft atmen können.

Europäische Umweltagentur: Air Quality in Europe

Bericht der Europäischen Umweltagentur, beschreibt die politischen Instrumente zur Luftreinhaltung, zeigt die Entwicklung der wichtigsten Luftschadstoffimmissionen von 2000 bis 2014 im europäischen Raum und der Schweiz auf und beleuchtet die Bedeutung für die Gesundheit und die Umwelt. Der Bericht kommt zum Schluss, dass kein anderes Umweltproblem in Europa derzeit so viel Leben kostet wie die Luftverschmutzung.

Akademie der Wissenschaften Schweiz: Factsheet Ozon und Sommersmog - Klimawandel gefährdet heutige Erfolge

Die Schweizerische Kommission für Atmosphärenchemie und -physik der Akademie der Naturwissenschaften gibt in diesem Factsheet einen Überblick zur Ozonentstehung, der Entwicklung der Ozonbelastung in der Schweiz und beleuchtet die Rolle, welche der Ferntransport und der Klimawandel auf die Belastung mit bodennahem Ozon haben. Schliesslich gibt sie Empfehlungen zur Verringerung der zukünftigen Sommersmogbelastung ab.

Royal College of Physicians: Every breath we take: the lifelong impact of air pollution.

Eine Arbeitsgruppe des britischen Royal College of Physicans gibt in ihrem neusten Bericht einen Überblick zu den gesundheitlichen Folgen der Luftverschmutzung. Dabei wirft es einen besonderen Blick auf die Wirkungen der Luftbelastung in verschiedenen Lebensaltern: vom Ungeborenen über den Säugling, Kinder zum Erwachsenen bis zu betagten Personen können Gesundheitswirkungen unterschieden werden, die sich im Laufe des Lebens ändern oder summieren.

Gesundheitliche Wirkungen der NO2-Belastung auf den Menschen: Synthese der neueren Literatur auf Grundlage des WHO REVIHAAP-Berichts.

Die Dokumentationsstelle LUDOK am Schweizerischen Tropen- und Public Health Institut hat im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (BAFU) die Erkenntnisse aus epidemiologischen Studien zu den Wirkungen der NO2-Belastung auf den Menschen zusammengefasst.

WHO: Residential heating with wood and coal: health impacts and policy options in Europe and North America.

Der Bericht weist auf die problematische Rolle des Heizens mit Holz und Kohle in Privathaushalten hin. Auch in Europa und Nordamerika trägt das Heizen mit Holz oder Kohle zur Aussenluftverschmutzung bei und ist mit Folgen für die Gesundheit verbunden. Es werden politische Massnahmen zur Verbesserung der Situation vorgestellt.

BAFU-Broschüre: Luftverschmutzung und Gesundheit

Übersicht zu den Auswirkungen. Ausgabe 2014.

Externe Kosten und Nutzen des Verkehrs in der Schweiz, Aktualisierung für das Jahr 2010. Kurzfassung. / Coûts et bénéfices externes des transports en Suisse.

Herausgeber Bundesamt für Raumentwicklung ARE, Bundesamt für Umwelt BAFU Juni 2014.
Bezugsquelle, auch für die ausführliche Fassung: www.are.admin.ch

Kurzfassung Deutsch - Medienmitteilung vom 30.6.2014

Feinstaub in der Schweiz 2013 / Les poussieres fines en Suisse 2013.

Bericht der eidgenössischen Kommission für Lufthygiene EKL zum Feinstaub in der Schweiz. Die EKL hat sieben Jahre nach ihrem letzten Feinstaubbericht die Lage in der Schweiz und deren Auswirkungen auf die Gesundheit erneut untersucht und bewertet. Sie empfiehlt, einen zusätzlichen Immissionsgrenzwert für die kleineren Feinstaubpartikel, PM2.5, und ein verbindliches Reduktionsziel für den krebserregenden Russ in der Luftreinhalte-Verordnung (LRV) zu verankern. Herausgeber: EKL, Bern, 2013

Medienmitteilung

Burden of Disease from Air Pollution for 2012. Summary.

Der Bericht fasst die Ergebnisse der Gesundheitsfolgenabschätzung zur Krankheitslast durch Verschmutzung der Aussen- und Raumluft zusammen. Weltweit starben 2012 demnach rund 7 Millionen Menschen aufgrund von Luftverschmutzung, davon fast 600 000 in der Europäischen Region der WHO. Konkret waren 2012 in der Europäischen Region der WHO 482 000 Todesfälle auf die Verschmutzung der Außenluft und 117 200 auf die Verschmutzung der Innenluft zurückzuführen. Herausgeber: WHO, Genf, 2014.

Health risks of air pollution in Europe - HRAPIE project.

Darstellung der wichtigsten Dosis-Wirkungsbeziehungen von Feinstaub, Ozon und NO2, welche in Gesundheitsfolgenabschätzungen in europäischen Ländern herangezogen werden sollten. Tabellarische Darstellung für verschiedene Gesundheitsgrössen. Herausgeber: WHO Regional Office for Europe, Dänemark, 2013.